[Lußheimer Nachrichten: Aus den Fraktionen – Ausgabe Januar 2020]

Gemeindebücherei. Mit neuem Schwung Entwicklungspotentiale nutzen.

Unser Antrag zur Aufstockung des Bücherei-Etats hat Wirkung gezeigt, die Ausleihzahlen und Nutzerzahlen haben sich positiv entwickelt. Nun liegt es daran, die bisherigen Entwicklungen aufzunehmen und die Rahmenbedingungen für eine moderne, zukunftsfähige Bücherei zu schaffen.
Wir hatten ein jährliches Budget von 10.000 Euro beantragt, um die Materialbestände zu erneuern. Nachdem die Kinderbücher und Hörbücher sichtlich erneuert wurden, gibt es nun immer noch Bedarf, speziell im Sachbuchbereich für Kinder.
Unsere Vision geht klar über die Erneuerung des Materialbestands hinaus, denn die Erfordernisse einer Bücherei im Jahr 2020 sind anders als 1980. Während damals die Präsentation der Medien klar im Vordergrund stand, ist die Bücherei in vielen Gemeinden nun ein Ort der Begegnung und des sozialen Austauschs. Eine Kaffeemaschine wäre schon ein Anfang. Die Büchereiausstattung muss unserer Ansicht nach dringend um zwei weitere Positionen erweitert werden: Die Bücherei benötigt eine Recherchestation, so dass die Medien vor Ort nach Schlagworten durchsucht werden können. Des Weiteren ist die von uns geforderte Hörstation für Hörbücher ein weiteres Qualitätsmerkmal.
Langfristig müssen wir die Bücherei als sozialen Treffpunkt für alle verstehen, vielleicht sogar als Aufenthaltsort für Schülerinnen und Schüler, die an ein bis zwei Schreibtischen Referate ausarbeiten können. Aktionen wie »Heiß auf Lesen«, bei der 88 Grundschüler teilnahmen und die vielen Besucher aus dem Grundschulbereich in der Bücherei zeigen, dass es hier Potentiale gibt. Ebenso gibt es Möglichkeiten der individuellen Leseförderung, nur so können sozial benachteiligte Kinder spielend die notwendige Lesepraxis bekommen.

Es liegt uns viel daran, die Rahmenbedingungen so zu gestalten, dass die Einwohnerinnen und Einwohner eine gutsortierte und moderne Bücherei in der Mitte des Orts vorfinden. Der Büchereistandort hat sich bewährt und muss nun noch weiter optimiert werden. Von daher müssen wir einen Grundsatzbeschluss über den zukünftigen Büchereistandort fällen, nur dann können wir die notwendigen Investitionen tätigen. Im Sommer ist es zu warm, im Winter zu kalt. Mit kleinen Maßnahmen wie Dämm/Isolierfolien an der Fensterfront, könnten wir eine nachhaltige Wirkung erzielen, Heizkosten sparen und für ein angenehmeres Raumklima sorgen.

Kunst. Erhaltenswert und vorzeigenswert.
Bei unseren Haushaltsanträgen werden wir weiterhin das kulturelle Leben in Neulußheim im Blick behalten, so müssen wir nun dringend Geld zur Verfügung stellen, um die vielen öffentlichen Kunstwerke in Neulußheim zu erhalten. Wir fordern ebenso einen Ortsplan, in dem die Kunstwerke für Kunstinteressierte eingezeichnet sind. Wir haben viel zu bieten in Neulußheim – wir müssen es nur bekannt machen.

Ein Thema, welches bewegt. Verkehr.

Das Thema »Verkehr« hat unsere Gemeinde im Jahr 2019 bewegt. Leider bewegt sich an unseren Baustellen nicht ganz so viel: Die Sanierung der Rheinbrücke dauert ein Jahr länger und die Aufzüge am Bahnhof sind noch immer nicht in Betrieb. Wir haben im Gemeinderat zumindest die Projekte mit angestoßen, die in unserem Einflussbereich liegen: Tempo 30 in zwei Hauptstraßen (Altlußheimer Straße und St. Leoner-Straße), unser Kompromissvorschlag für Tempo 50 in der Hockenheimer Straße und Waghäuseler Straße wurde angenommen und Straßensanierungen in der Carl-Benz-Straße und der Kornstraße werden in Angriff genommen; die Waghäuseler Straße wird im Bereich des Hochhauses überplant.

CDU. Vor Ort.

Die CDU-Fraktion veranstaltet am Samstag, 25. Januar einen Glühweinabend, an dem die Fraktionsmitglieder zu Gesprächen zur Verfügung stehen. Der Glühweinabend findet um 18 Uhr bei unserem Fraktionsvorsitzenden Thomas Birkenmaier in der Kornstraße 27 statt.

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